Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit Ihr Auto von Hand oder mit einer Maschine zu polieren. Je nachdem, was Ihr Ziel ist, eignet sich eine der Methoden besser.  Zur allgemeinen Aufbereitung Ihres PKW’s ist die Poliermaschine besser. Geht es nur darum, vereinzelte Kratzer im Lack auszubessern, sind Sie mit der Pflege per Hand besser beraten.

Zunächst sollten wir die Frage klären: Warum sollten Sie Ihr Auto überhaupt polieren? Abgesehen davon, dass es dann noch besser aussieht, hat das Ganze auch einen  praktischen Grund:

Der Lack wird resistenter gegenüber Umwelteinflüssen und wesentlich widerstandsfähiger. Auch im Falle eines Verkaufs zahlt sich das regelmäßige Polieren – egal ob mit Hand oder Maschine aus. Durch optimale Haftung nach der Reinigung lassen sich besonders leicht Halterungen am Auto befestigen, wie zum Beispiel ein praktischer Fahrradträger.

Abhängig von Ihren Ziel, den Kosten und der Zeit, die Sie investieren möchten, eignet sich die eine oder andere Art von Polieren am besten.

Quelle: Pexels.com (https://open.spotify.com/track/32nw9Qc5rYjsPWGLy14Yh5?si=ac_3JutzRd-xEmHi_F1utQ)

Lackaufbereiten oder Autopolitur?

Hier besteht ein großer Unterschied. Das Polieren des Lacks ist lediglich ein Teilschritt der Aufbereitung. Diese soll zur intensiven Tiefenreinigung der Außenhaut dienen. Sie bringt den hohen Glanz des Lackes zurück und versetzt das Auto in einen makellosen Zustand.

Im Vergleich dazu ist die reine Politur da, um den PKW wieder in diesen Zustand zu bringen und die Lasur zu versiegeln. Sie wird so resistent gegen Umwelteinflüsse und  beseitigt oberflächliche Kratzer.

Politur mit der Maschine

Das A & O für das beste Ergebnis, egal ob Sie mit der Hand oder der Maschine polieren, ist, dass Sie das Auto vorher gründlich waschen. Jeder noch so kleine Schmutzpartikel, der sich noch auf dem Lack befindet, hinterlässt neue Kratzer. Das genau Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

 Was benötige ich für eine Politur?

Klar, ein Auto. Aber bitte ein sauber Gewaschenes. Des Weiteren benötigen Sie die richtige Poliermaschine mit den zugehörigen Pads in verschiedenen Härtegraden, einen Reinigungseimer für Polierschwämme, Tape – hier empfiehlt sich Scotch Klebeband, Lackpolitur und Mikrofasertücher zum Versiegeln. Damit steht das Grundgerüst für eine professionelle Politur.

Wie wird Poliert?

Zunächst werden die Kunststoffteile mit dem Tape abgeklebt, um diese zu schützen. Tragen Sie etwas Politur auf das Pad auf. Am besten fangen Sie mit dem Härtesten an. Verteilen Sie die Politur nun auf mittlerer Stufe in kreisenden Bewegungen mit der Maschine auf der Lackfläche. Achten Sie darauf, dass Sie nur von Kante zu Kante arbeitet, da sonst der Lack beschädigt werden kann. Des Weiteren sollten Sie gelegentlich überprüfen, ob der Polierschwamm noch genügend Feuchtigkeit und Politur aufweist. Ist dies nicht der Fall, so laufen Sie Gefahr, dass der Lack heiß wird.

 

Vorteile

➢     Maschine nimmt viel Arbeit ab

➢     Besseres Ergebnis durch gleichmäßige Rotation

➢     Weniger Zeitaufwand

➢     Tiefenwirksam

 

Nachteile

 ➢     Kosten bei Anschaffung der Poliermaschine

➢     Lack kann verbrennen bei falscher Polierung

➢     Maschine erreicht nicht alle Stellen

➢     Gewicht der Maschine

Politur mit der Hand

Voraussetzung ist hier ebenfalls ein gereinigtes Auto. Am besten für die Lackreinigung geeignet ist ein staubfreier Ort, wie zum Beispiel eine Garage. Die Lichtverhältnisse spielen hierbei auch eine Rolle, da Sie Ihr Auto nie in der Sonne polieren sollten. Falls Sie keine Garage haben, achten Sie darauf, dass Sie die Prozedur an einem schattigen Ort oder an einem bewölkten Tag durchführen.

Was braucht man für eine gelungene Autopolitur?

Beim Polieren mit der Hand benötigen Sie lediglich eine geeignete Lackpolitur, Polierwatte und Mikrofasertücher. Starten Sie mit einem faustgroßen Watteballen, auf dem Sie eine geringe Menge Politur verteilt haben. Tragen Sie nun in kreisenden Bewegungen die Paste auf den Lack auf, so dass eine gleichmäßige, milchige Schicht entsteht.

Nach einer kurzen Trockenzeit können Sie mit dem Polieren beginnen. Hierfür brauchen Sie das Mikrofasertuch. Überprüfen Sie, ob es wirklich staubfrei ist. Beginnen Sie in kreisenden Bewegungen und unter leichtem Druck die Lackpaste wieder ab zu polieren. Fertig sind Sie, wenn keine Schlieren oder Rückstände mehr zu sehen sind.

 

 Vorteile

➢     Alle Ecken sind gut erreichbar

➢     Schonender für den Lack

➢     Kein Abkleben mit Tape nötig

➢     Kostengünstiger

 

 Nachteile

 ➢     Sehr anstrengend

➢     Beansprucht viel Zeit

➢     Rasches Arbeiten notwendig, da Politur sonst trocknet

Tipps für den Privatanwender:

  • Immer im Schatten polieren, nie in der direkten Sonne
  • Gründliche Reinigung vor Beginn der Pflege:

Entweder in der Waschstraße (ACHTUNG keine Wachswäsche) oder durch ein starkes Autoshampoo

  • Falls noch Lackverunreinigungen vorhanden sind, beseitigen Sie diese durch spezielle Lackknete
  • Achten Sie besonders darauf, dass keine Politur auf Kunststoffteile kommt
  • Bei Verwendung einer Maschine auf Gummiteile achten
  • Polieren Sie Ihr Auto nur mit hochwertigen Mikrofasertüchern
  • Berücksichtigen Sie beim nächsten Waschen, dass Sie nur mildes Autoshampoo verwendest

Fazit – Handpolitur oder eine Poliermaschine verwenden?

Schlussendlich müssen Sie selbst abwägen, was das Beste für Sie und Ihr Auto ist. Stellen Sie sich Fragen wie:
Wie oft will ich mein Auto polieren?

  • Wieviel Zeit und Geld möchte ich investieren?
  • Welches Ergebnis will ich erzielen?
  • In welchem Zustand ist der Lack ?

Beide Methoden bringen ihre Vor- und Nachteile. Das gleichmäßigere Ergebnis erzielen Sie mit der Maschine. Zugleich ist es auch weniger anstrengend, jedoch teurer. Schonender für den Lack und günstiger ist das Polieren mit der Hand. Dauert leider auch länger.

Egal für was Sie sich entscheiden- nach einer gelungenen Politur sieht Ihr “Schlitten” aus wie neu!

 

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